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Mein Schweinchen

Ich habe keine Diagnose und deswegen keine Sicherheit und oft zweifle ich selbst ob meine eigene Einschätzung wirklich richtig ist.
Aber ich habe ein Studium das einen beträchtlichen Anteil an Psychologievorlesungen hatte und ich habe Praktikas in Einrichtungen für psychisch Kranke gemacht, ich weiß wie die Symptome einer Depression aussehen und seit kurzem oder längerem, wenn ich es genau betrachte, weiß ich auch wie sich die Symptome anfühlen.
Ich habe meine Schlaflosigkeit, meine innere Unruhe, meine Antriebslosigkeit, meine Gereiztheit, meine Abgeschlagenheit, meine Stimmungsschwankungen und meine Unfähigkeit mein Leben zu meistern auf meinen bis dahin sehr stressigen Job geschoben.
Dann habe ich meinen Job gewechselt und die Symptome die sind geblieben und teilweise noch schlimmer geworden, es kommt hinzu dass ich ohne jeden ersichtlichen Grund anfange zu weinen, dass mich Kleinigkeiten die nicht geplant waren so sehr aus der Bahn werfen, dass ich nicht mehr in der Lage bin darauf angemessen zu reagieren.
Ich habe angefangen nachzulesen in meinen Büchern, im Internet und eine Ahnung wurde immer stärker, ein Verdacht der mittlerweile vor mir im Raum steht "Ich bin depressiv"
Ich die doch ein soziales Studium hat, die doch alle Anzeichen dafür frühzeitig sehen müsste, hätte spüren müssen, kann das wirklich sein oder bin ich nur hysterisch,steigere mich in etwas rein das gar nicht da ist?
Wieder und wieder überprüfe ich mich ob es wirklich alles so schlimm ist, ob es wirklich so grau, so trostlos um mich ist?
Die Antwort ist ein einfaches ja.

In meinem Leben gibt es einen Menschen der mir sehr nahe steht und wir haben ein Zeichen gefunden, dass wir uns schicken als Metapher für die Depression, eine Schweinenase.
Meine Depression ist mein Schweinchen, gegen das ich gerade Tag für Tag versuche anzukämpfen....
12.12.13 20:47
 
Letzte Einträge: Seine dunkle Seite, Wunde, Warum?, Bungeeseil, Nicht immer stark, Abend-allein


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