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Bungeeseil

Manchmal habe ich Angst in Bezug auf manche Dinge völlig abzustumpfen, Angst es nicht mehr zuzulassen, dass ich mich verliebe und mich komplett fallen lassen und öffnen kann.
Verzweifelt versuche ich den Menschen um mich rum zu vertrauen, auf mein Bauchgefühl zu hören und ihm Bedeutung beizumessen, aber es gelingt manchmal nur mühsam und gerade im Kontakt mit Menschen die ich noch nicht so gut kenne bleibt oft ein "was ist wenn du dich täuscht?" zurück.
Ich denke und denke anstatt zu fühlen aus der Angst heraus wieder blind zu werden und den Kontakt zu mir zu verlieren. Auf der einen Seite habe ich das Gefühl schon damit begonnen zu haben eine Mauer um mich zu bauen, um mein verletzt sein zu verstecken und auf der anderen Seite merke ich auch öfters, dass in mir ein ganz positives, angenehmes, friedvolles Gefühl wächst. Aber immer, wenn dieses schöne Gefühl kurz davor ist mich komplett zu erfüllen werde ich wie von einem Bungeeseil zurückgezogen und so sehr ich in mich gehe und den Blick auf die Dinge richte, die noch heilen müssen finde ich den Grund für mein Zurückhalten nicht.
Mittlerweile kann ich voll und ganz nachvollziehen was für traumatische Folgen eine Beziehung haben kann die von Macht, Kontrolle und Abhängigkeit geprägt ist und dass es eine lange Zeit dauern kann bis sie überwunden ist und es Muster gibt, die in solchen Beziehungen geprägt werden, die sich nur schwer ablegen lassen bzw durch neue bessere ersetzt werden können. Es gibt Menschen die jahrzehntelang in einer solchen Beziehung ausharren und wenn ich sehe was von mir übrig war danach, frage ich mich was von diesen Menschen noch da ist. Je länger sie dauern desto schwerwiegender ist der innere Scherbenhaufen der am Ende zurückbleibt. Wenn ich einen schlechten Tag habe, dann fressen die Selbstzweifel mich fast auf und ich suche die ganze Schuld in der Beziehung bei mir und kann mir dann nicht vorstellen, dass ich so wie ich bin gut bin, auch diese Gedanken werden noch Zeit benötigen bis sie ganz vergangen sind. Eine der schlimmsten Erkenntnisse ist wohl, dass diese Beziehung all meine nachfolgende prägen wird, sie ist ein Teil von mir und der nächste Mann in meinem Leben, dem ich auffalle und der mich bei sich haben möchte wird es leider nicht leicht haben und muss wohl eine Menge an Geduld mitbringen. Ich weiß, dass ich ihm mit Offenheit begegnen muss, in der Hoffnung er kann manche meiner Verhaltensweisen nachvollziehen, aber auch hier habe ich Angst, verletzt zu werden und ich habe Angst, dass ich ihm im ersten Moment nichts zurückgeben kann.
Erst, wenn ich bereit bin den Schritt zu gehen meine Gefühle zu offenbaren ohne Angst und dem sicheren Gefühl, dass ich damit umgehen kann, wenn ich zurückgewiesen werde, dann habe ich es geschafft und vielleicht reißt dann das Bungeeseil und ich bin völlig frei.
4.9.15 21:43


Warum?

Was bleibt ist das Warum?
Warum hat er mich 2 Jahre so benutzt?
Warum kam bis heute nicht einmal ein aufrichtiges "es tut mir leid"?
Warum hat er mich belogen und verarscht?
Es kann nicht nur die Antwort sein, dass ich es mit mir machen lassen habe, das wäre zu einfach.
Wahrscheinlich hat er nicht mal selbst eine Antwort darauf.
Nur wenn ich ihn dann so sehe, wie er so nett ist zu mir und allen, dann merke ich, dass es immer noch einen Fleck in mir gibt der meine Selbstzweifel aktiviert und mich fragt, ob es doch an mir lag, dass er so ausgeflippt ist und so Druck ausgeübt hat.
Ich würde ihn gerne fragen ob er sich bewusst ist, dass er mir ein gravierendes Stück Unbeschwertheit und Vertrauen genommen hat und darüber wie sehr er mich verletzt hat und ich wüsste gerne, ob es ihm so ein bisschen leid tut was passiert ist.
19.8.15 21:48


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